Juristisches Lektorat Dissertation Outline

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I. Formalia
1. Das (unterschätzte) Minimum

Eine Voraussetzung hat jede Dissertation, Masterarbeit, Seminararbeit mindestens zu erfüllen: Die Formalia müssen stimmen. Dies gilt insbesondere für die Fußnoten und das Literaturverzeichnis. Unterschätzen Sie nicht den Aufwand, der darin steckt, gerade im Nachhinein! Achten Sie besser von Anfang an darauf, dass das Literaturverzeichnis sämtliche in den Fußnoten zitierte Literatur in grundsätzlich aktueller Auflage enthält (aber auch nicht mehr) und dass die Zitierweise jeweils richtig und einheitlich ist (siehe Tipp Nr. 2). Verwenden Sie die in juristischen Publikationen üblichen alphanummerischen Gliederungszeichen (A., I., 1., a), aa), aaa), (1), (a), (aa)), also keine bloßen Ziffernfolgen, und verzichten Sie besser auf die (automatische) Gliederungsfunktion von Word. Je weniger Automatismen im Dokument enthalten sind, umso weniger kann technisch schiefgehen.

Hinweis: Schon die Formalia allein nachträglich in Ordnung zu bringen, bedeutet viel Arbeit. Stimmen diese im Wesentlichen, sind Aufwand und Kosten einer Lektorierung deutlich niedriger.

2. Richtig zitieren
Welche Zitierweise „richtig“ ist, beruht auf Konventionen und steht leider in keinem „Zitier-Duden“. Für das wissenschaftliche Arbeiten gilt: Es gibt Freiräume im Kleinen, im Wesentlichen aber ist sich die juristische Gemeinde darüber einig, wie richtig zitiert wird. Klarheit, Einheitlichkeit und problemlose Recherchierbarkeit sind hier essenziell. Maßgeblich für Sie sind in erster Linie Vorgaben des Lehrstuhls oder der Fakultät, sofern es solche gibt.
 
Allgemein helfen zum Beispiel folgende Bücher:
  • Möllers, Thomas M. J., » Juristische Arbeitstechnik und wissenschaftliches Arbeiten, 8. Auflage, München 2016
  • Bergmann, Marcus/Schröder, Christian/Sturm, Michael, » Richtiges Zitieren, 2. Auflage, München 2016
  • Byrd, B. Sharon/Lehmann, Matthias, » Zitierfibel für Juristen, 2. Auflage, München 2016
  • Abkürzungen verwenden Sie am besten so wie in Kirchner, » Abkürzungsverzeichnis der Rechtssprache, 8. Auflage, Berlin 2015

 
II. Inhalt
3. Thema eingrenzen

Erklären Sie zu Beginn Ihrer Arbeit, wohin die Reise geht („Aufbau der Untersuchung“). Grenzen Sie Ihr Thema ein, umreißen Sie die zentrale(n) Rechtsfrage(n) und machen Sie diese (be-)greifbar, indem Sie kurz die typische Lebenssituation schildern, aus der sich diese Rechtsfragen ergeben, und darstellen, welche Interessen die Beteiligten haben. Machen Sie neugierig auf die Lektüre, gegebenenfalls dadurch, dass Sie einige Ergebnisse Ihrer Arbeit vorwegnehmen oder andeuten. Schicken Sie Ihre Leser also nicht ins Ungewisse, sondern gut orientiert auf die Reise.

4. Informationsdichte

Setzen Sie, auch im Weiteren, in Bezug auf das Thema Ihrer Dissertation nicht zu viel voraus. Sie sind der Spezialist, Sie haben sich monatelang mit allen Nuancen des Themas beschäftigt und wissen im Zweifel mehr als andere darüber, auch mehr als Ihre Gutachter. Ihr Erstgutachter wird noch am ehesten „im Thema“ sein, Ihr Zweit- oder gar Drittgutachter wahrscheinlich gar nicht. Erklären Sie Wichtiges und Schwieriges daher lieber einmal zu viel als zu wenig (auch mit Beispielen).

5. Logischer Aufbau

Bauen Sie Ihre Arbeit folgerichtig auf und achten Sie darauf, dass immer deutlich ist, warum Sie welche Fragen stellen und beantworten („roter Faden“). Erläutern Sie rechtzeitig die (allgemeinen) tatsächlichen und rechtlichen Grundlagen, die für das Verständnis eines bestimmten Aspektes Ihrer Arbeit erforderlich sind.

6. Ihr Standpunkt

Die Analyse dessen, was es an Rechtsgrundlagen, Erkenntnissen und Meinungen zu Ihrem Thema gibt, bildet die Grundlage Ihrer Arbeit, mehr aber nicht. Für eine gute Note erforderlich ist ein neuer Beitrag zum wissenschaftlichen Diskurs. Formulieren Sie daher Ihre eigenen (kritischen) Standpunkte und machen Sie gegebenenfalls Verbesserungsvorschläge.

7. Zwischenstopps

Fassen Sie größere Abschnitte Ihrer Arbeit an deren Ende in Zwischenfazits zusammen. Diese sind gewissermaßen Zwischenstopps bei der Lektüre, und sie helfen Ihnen selbst, den Inhalt des Abschnitts und seine Ergebnisse noch einmal kritisch zu betrachten: Habe ich das geprüft, was ich prüfen wollte? Welche Ergebnisse und Erkenntnisse habe ich dabei gewonnen? Wenn es Ihnen schwerfällt, das Wesentliche eines Abschnitts in wenigen Sätzen wiederzugeben, hinterfragen Sie diesen. Am Schluss jeder Arbeit steht ein Gesamtfazit, das Ihre (neuen) Ergebnisse so knapp wie möglich zusammenfasst.

8. Fremde Inhalte

Gibt man fremde Textteile oder Gedanken wieder, sollte man Folgendes beachten: Bei übernommenen Inhalten wird die Quelle angegeben. Referiert werden sie (grds.) im Konjunktiv I („es werde …“), wörtlich wiedergegebene Passagen sind mit Anführungszeichen zu versehen. Wörtlich sollte man nur dann zitieren, wenn es auf den Wortlaut ankommt. Die, gar wörtliche, Übernahme fremder Inhalte ist in der Regel umso unnötiger, je länger diese sind..


 
III. Schreibstil
9. Stilfragen

Für die Gutachter ist das Lesen Ihres Textes Arbeit. Je besser sich Ihre Dissertation (Masterarbeit, Seminararbeit) liest, umso müheloser wird diese Arbeit. Schreiben Sie daher einfach, klar, prägnant und strukturiert. Mehr dazu auf meiner Seite » Stilfragen.


 
IV. Layout
10. Überschriften und Haupttext

Schaffen Sie durch Überschriften auch eine klare optische Gliederung Ihres Textes. Falls es mehrere aufeinanderfolgende Seiten ohne Überschriften geben sollte („Bleiwüste“), ziehen Sie möglichst weitere Zwischenüberschriften ein. Diese müssen aussagekräftig in Bezug auf das sein, was ihnen folgt, sonst helfen sie nicht bei der Orientierung im Text. Überschriften sind fett, der Haupttext ist mager. Zur Verstärkung des Kontrastes bietet es sich an, für die Überschriften eine serifenlose Schrift (z.B. Arial, Helvetica) zu verwenden und für den Haupttext eine Schrift mit Serifen (z.B. Times New Roman); Serifenschriften sind bei einem längeren (und breiteren) Text einfacher lesbar.

11. Besondere Schriften?

Falls Ihnen die Schriften, die Word an Bord hat, als Auswahl nicht genügen: Es gibt (seriöse) Portale mit „freien“ Schriften (z.B. » Font Squirrel) und natürlich auch Shops für Profis mit Schriften, die Geld kosten (z.B. » FontShop). Achten Sie darauf, dass die Schrift alle Zeichen enthält, die Sie brauchen, und verwenden Sie auf keinen Fall exzentrische Schriften. Der Text muss gedruckt (!) angenehm lesbar sein.
 
Hinweis: Für die Veröffentlichung Ihrer Arbeit erwarten oder erstellen Verlage ein Druck-PDF. Bei der Verwendung besonderer Schriften kann es sein, dass diese im Verlag, in der Setzerei oder in der Druckerei nicht verfügbar sind. Die verwendeten Schriften müssen daher im Dokument eingebettet sein: im Word-Dokument bzw. im Druck-PDF. Die Schriftlizenz muss das Einbetten zur Weitergabe an Dritte jedoch erlauben. Beachten Sie daher die sog. End User License Agreements (EULA).

12. Auszeichnungen (kursiv, fett)

Mit Auszeichnungen im Text sollten Sie sparsam umgehen. Am ehesten erlaubt und sogar üblich ist es, bestimmte Textelemente kursiv zu stellen, z.B. Namen von Personen oder Fremdsprachiges in der (meist kleinen) Originalschreibweise, z.B. invitatio ad offerendum, diligentia quam in suis, lex specialis, rights of first refusal oder net operating loss. Fettungen, obwohl man sie in der Regel in Fachbüchern sieht, sind in wissenschaftlichen Arbeiten eher unüblich. Unterstreichungen wirken plump, daher auf jeden Fall vermeiden.

13. Geschützte Zeichen

Geschützte Leerzeichen verbinden die Zeichen davor und danach fest miteinander. Am Zeilenende rutscht das Verbundene daher gemeinsam in die nächste Zeile. Verwendet wird das geschützte Leerzeichen z.B. nach „§“, „Art.“ „Abs.“, „S.“, „Nr.“. Sie können es einfach einfügen über die Tastenkombination [Strg]+[Hochstellen]+[Leertaste]. Erkennen können Sie es an einem Kringel, wenn Sie die Formatierungszeichen einblenden (Schaltfläche mit dem Symbol „¶“ oder Tastenkombination [Strg]+[Hochstellen]+[+]).
 
Geschützte Bindestriche sind vor allem bei Akronymen mit Bindestrich sinnvoll, damit diese am Zeilenende nicht getrennt werden (z.B. bei G-BA, dem Kürzel für Gemeinsamer Bundesausschuss). Über die Tastenkombination [Strg]+[Hochstellen]+[-] können Sie den geschützten Bindestrich einfügen.
 
Tipp: Mit Suchen/Ersetzen arbeiten. Dabei Groß-/Kleinschreibung beachten!

14. Formatvorlagen

Verwenden Sie Formatvorlagen, jedenfalls Absatzformatvorlagen. Absätze, insbesondere die Überschriften, die mit Absatzformatvorlagen verbunden sind, können mit wenigen Klicks einheitlich im gesamten Text verändert werden. Sie können zum Beispiel die Schrift oder deren Größe von allen mit derselben Formatvorlage verknüpften Absätzen gleichzeitig ändern und Sie können Abstände davor und danach oder den Zeilenabstand korrigieren. Vor allem aber können Sie nur so automatisch ein Inhaltsverzeichnis erstellen. Spätestens wenn Sie Ihre Arbeit für die Veröffentlichung formatieren, werden Sie Absatzformatvorlagen vermissen.


 
V. Begutachtungsexemplare
15. Seitenrand und Bindung

In der Regel sind die Seiten der Begutachtungsexemplare nur einseitig bedruckt, links mit einem breiteren Seitenrand für Anmerkungen der Gutachter. Erfragen Sie Details am Lehrstuhl, falls es zu diesem Punkt nicht schon allgemeine Hinweise gibt.
 
Lassen Sie die Begutachtungsexemplare, jedenfalls einer Dissertation oder Masterarbeit, stabil binden. Die Bindung wird während der Begutachtung meist strapaziert, eine gute Buchbinderei zu beauftragen, ist daher eine sinnvolle Investition.

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